Musikverein Bobenheim am Berg

Musikverein Bobenheim am Berg

BoBtones und BeatBoB – ein musikalischer Abend in bunten Schuhen!

Am 17. Oktober 2026 hieß es im von-Busch-Hof in Freinsheim: Bühne frei für die Bobtones und
Beatbob!

Am späten Nachmittag zeigten die Bobtones zunächst einmal für gut eine Stunde in gewohnter Qualität, was sie musikalisch draufhaben. Danach gab es eine kleine Pause – Zeit für den Umbau auf der Bühne
und für die Gäste, sich mit riesigen Käsespießen, Brezeln, Kuchen und Getränken zu stärken.
Anschließend betraten die Musikerinnen und Musiker von Beatbob die Bühne. Aus verschiedenen Gründen waren sie diesmal nicht die Vorband, sondern die „Nachband“. Spitzfindige könnten nun natürlich fragen, ob damit nicht eigentlich die Bobtones die Vorband von Beatbob waren … Doch letztlich spielte das keine Rolle. Denn im Mittelpunkt standen die gemeinsame Veranstaltung und die Freude an der Musik.
Eine Premiere gab es bei Beatbob auch: Erstmals präsentierte die Gruppe ein Stück mit Gesang! Beatrix Stork verlieh mit ihrer Stimme dem Titel „Skyfall“ eine ganz besondere Note.
Auch optisch gab es diesmal etwas zu entdecken: Vielleicht sind einigen Gästen die teilweise ungewohnt bunten Schuhe der Musiker aufgefallen. Zum gewohnten Outfit – oben schwarz, unten blau – gesellte sich diesmal nämlich eine zusätzliche Aufforderung von Orchesterleiterin Johanna Geiger: „Zieht Eure tollsten Schuhe an!“ Und so kam neben der Musik auch ein wenig Farbe ins Spiel.
Am Ende waren alle zufrieden und der Abend rundum gelungen. Einige Gäste hätten den BoBtones und BeatBoB gerne noch ein bisschen länger zugehört. Aber mal ehrlich: Wenn das nicht die schönste Art positiver Kritik ist! Es zeigt vor allem, dass die Musik Lust auf mehr gemacht hat.
Ein herzliches Dankeschön an alle Musizierenden, „Helfenden Hände“ und Gäste, die diesen gemeinsamen musikalischen Abend zu etwas Besonderem gemacht haben!

Mundwerk-Debut auf der Herxheimer Kerwe

Mundwerk hat sich den Ruf eines „Gute-Laune-Chors“ wirklich erarbeitet und stellte dieses Können nun auch zum ersten Mal auf der Herxheimer Kerwe unter Beweis. Durch einen privaten Kontakt “von Jägerin zu Jäger” ergab sich diese Auftrittsmöglichkeit im Weingut Schlipp-Rohrbach in Herxheim am Berg zum Kerwe-Frühshoppen am 02.08.2026.

Zum Glück passten fast alle 35 Sängerinnen und Sänger unter die schattenspendende Überdachung, denn bereits um 11 Uhr war es an diesem Tag schon sehr heiß.

Nur langsam füllte sich der Hof des Weingutes,  und dennoch versetzten wir mit unserem bewährten Eröffnungssong „Let me entertain you“ alle Anwesenden in Feierlaune. 

Nach weiteren vier Liedern brauchten aber alle eine sog. „Hydration Break“. 

In der Zwischenzeit füllte sich der Hof ebenfalls mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

Den zweiten Konzert-Teil eröffneten wir mit „Viva la Vida“, im weiteren Programmverlauf präsentieren wir vier weitere, bunt gemischte Lieder aus mehreren Jahrzehnten. Von den Hits der Beatles bis zu Lady Gaga  wurden viele im Publikum zum Mitsingen animiert.

Nach der zweiten Pause folgte der Abschlussteil. Mit allen Liedern bis zum Finale mit „Thank you for the music“ waren nicht nur die Zuhörenden, sondern auch wir sehr glücklich mit dem Sound, der Atmosphäre und dem rundum gelungenen Auftritt.

Dass wir dann noch unser Geburtstagskind des Tages mit dem Geburtstagslied „Heute feiern wir Geburtstag“ und einem Gläschen Sekt feierten, rundete diesen Auftritt wunderbar ab.

„Zum Wohl“ und vielleicht auf ein nächstes Mal Kerwe in Herxheim?

Chor Mundwerk liebt John Rutter

Dritter Singworkshop  mit Christa Warnke

Wenn Interessierte uns fragen, welches Repertoire wir im Chor Mundwerk singen, lautet unesre Antwort: „Popmusik, aber auch mal was anderes.” Im Speziellen kann man über die Jahre hinweg beobachten, dass wir insbesondere für unsere Adventskonzerte gerne Lieder von einem der populärsten, zeitgenössischen Chormusik-Komponisten, Sir John Rutter, einstudieren. So stand bei diesem Workshop das Weihnachtslied „All things bright and beautifull“ auf dem Programm, nachdem die Stücke „The Lord bless you and keep you“, „Christmas Lullaby“ und „Die wunderbarste Zeit ist nah“ schon in den Vorjahren ins Repertoire aufgenommen wurden.

Wer ist dieser John Rutter und was macht ihn für Mundwerk so attraktiv?

John Rutter entdeckte als Kind die Liebe zur Musik auf dem alten ungenutzten Klavier seiner Eltern und begann in der Schule, sich für Chormusik zu interessieren. Die Klassen 9 – 12 verbrachte er auf der Highgate School in London, die besonders in der Chormusik hervortrat. 

Der Schulchor galt besonders in den 1950er und 1960err Jahren als einer der besten Schulchöre Großbritanniens.

Rutters Weg ging mit einem Musikstudium am Clares College in Cambridge weiter, wo er schon als 30-jähriger Musikdirektor war. Während seiner Tätigkeit dort brachte er den Chor auf internationales Niveau. Als Beleg für sein großes Kompositionstalent gilt unter anderem das Stück „A Sheperds Pipe Carol“, welches er schon als 18- jähriger Student komponierte und das bis heute populär ist.

Ab 1979 widmete er sich komplett dem Komponieren und gründete 1981 einen professionellen Kammerchor, die Cambridge Singers, den er bis heute leitet. 

Sein Musikstil wird zwar der Neoklassik und Postmoderne zugeordnet, enthält aber auch Elemente der traditionellen britischen Chormusik und des Jazz und Pop.

Was findet Frank, unser Dirigent, so besonders an den Stücken von John Rutter?

„Rutter schafft es, auf kunstvolle Weise, von Akkord zu Akkord zu gehen. Er nimmt Tonartwechsel auf eine unwiderstehliche Art vor. Wie ein Perpetuum Mobile lässt er z.B. eine Stimme unter den anderen liegen. Und er hat eine ganz eigene Tonsprache. Gerne benutzt er den Orgelpunkt als stilistisches Mittel.

Und was fällt Christa zu Rutter ein?

„Seine Kompositionen sind anspruchsvoll. Es geht immer anders weiter, als es beginnt. Man findet immer wieder komplexe Jazzelemente, aber es kommt einfach rüber. Ich würde sagen, er ist ein Künstler, der komplexe Dinge populär rüberbringt. Seine Lieder sind „stimmgesund“ Und tatsächlich klingen seine Stücke am besten in Kirchen. Für die Stimmbildung sind die Stücke ein Gewinn.

Und wie war der Workshop für den Chor?

Wie die beiden Male zuvor, haben es Frank und Christa es wieder geschafft, ihre Stärken optimal einzusetzen und uns einen lehrreichen, unterhaltsamen und erfolgreichen Tag beschert. Wir sind uns sicher, dass auch bei den diesjährigen Auftritten im Advent das neue John Rutter Lied für vorweihnachtliche Stimmung sorgen wird.